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Aktivitäten

05.03.2015 - Jugendfeuerwehr Nörten-Hardenberg / Wolbrechtshausen besucht Christoph 44 am Standorft Uni Göttingen



Am 05.03.2015 fand ein etwas anderer Dienst für unsere Jugendabteilung statt. Wir waren zu Besuch beim Christoph 44 am Standort Uni Göttingen.



Göttingen, Flugrettungszentrum, Do 05. März 2015 -



Besuch beim Rettungshubschrauber

Nörten-Hardenberg / Flecken Nörten-Hardenberg / Landkreis Northeim (hl) Nachdem die aktiven Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg im neuen Jahr ihren Außendienst angefangen hatten, war es auch für die Jugendfeuerwehr Nörten-Hardenberg und Wolbrechtshausen soweit.



Eine Besichtigung des Göttinger Rettungshubschraubers "Christoph 44" der DRF Luftrettung mit Standort Göttingen stand als erster Außendienst auf dem Programm. Die Unterkunft und die der Crew ist der Hangar mit Zentrale am Göttinger Klinikum. Mit einem Löschgruppenfahrzeug und einem Mannschafttransportwagen, sowie neun Jungen und zwei Mädchen und ihren vier Betreuern und einer Betreuerin ging es zum Klinikum nach Göttingen.



Dort angekommen, mussten die Jugendlichen noch ein wenig warten, da die Crew noch einiges zu besprechen hatte. Dann war es soweit: der Rettungsassistent von Christoph 44, Michael Witfer begrüßte die Besucher und führte sie in den Hangar, der Garage des Hubschraubers. Die Jugendlichen konnten erst einmal den Hubschrauber von außen ansehen bevor sie die Fragen stellten.



Michael Witfer erklärte, dass der Hubschrauber täglich von 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit auf dem Hubschrauberlandeplatz mit dem großen "H" auf der Wiese vor dem Klinikum steht. Die Besatzung besteht aus dem Piloten der DRK Luftrettung, einem Notarzt der Universitätsklinik Göttingen/Zentrum Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin, einem Rettungsassistenten der DRF Luftrettung, der Berufsfeuerwehr Göttingen oder Universitätsklinik Göttingen. Bei Sonnenuntergang wird der Hubschrauber dann mit Hilfe eines Gabelstaplers auf einer Plattform in den Hangar geschoben. Der "Hubi", wie er auch genannt wird, kann bei einem Notfall oder einer Verlegung eines Patienten /-in von einem Krankenhaus zum anderen über die Rettungsleitstelle angefordert werden. In dem Hubschrauber befinden sich alle Medizinischen Geräte und Medikamente, wie sie auch in einem Rettungswagen zu finden sind.



Michael Witfer erklärte, dass "Christoph 44" nur am Tag fliegt, einer von 55 Hubschraubern der DRF Luftrettung ist und in einem Radius von 50 Kilometer, das sind 15 Minuten Flugzeit fliegt. Der Hubschrauber verbraucht 250 Liter Treibstoff in einer Stunde und die Hubschrauber werden in der Regel etwa 30 Jahre alt. An dem Tag, an dem die Jugendlichen die Besichtigung machten, war "Christoph 44" fünf Mal, auf Grund von Notfällen, im Einsatz.



Die am 03. 07.1980 gegründete Station befindet sich am Uniklinikum in Göttingen. Hier steht ein Hubschrauber vom Typ EC 135. Betreiber ist die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG.



Nachdem alle Fragen der Jugendlichen von Michael Witfer beantwortet waren und jede Menge Fotos mit den Handys gemacht worden waren, stellten sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern /-in und dem Rettungsassistenten zu einem Erinnerungsfoto vor den Rettungshubschrauber auf. Nach etwa zwei Stunden wurde die Rückfahrt nach Nörten-Hardenberg angetreten. Noch in den Einsatzfahrzeugen wurde über diesen Dienstabend gesprochen.



Horst Lange, KFV