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Aktivitäten

16.09.2017 - 2 Tagesübung 2017



2 Tagesübung der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte und Elvese

Vom 16.09.2017 bis zum 17.09.2017 fand die 2 Tagesübung der Feuerwehren Nörten-Hardenberg Mitte und Elvese statt.
Am Samstag gegen 09:00 Uhr trafen sich alle Mitglieder und bereiteten die Fahrzeuge vor. Danach ging es nach Angerstein in den Steinbruch, wo wir verschiedene Stationen als Ausbildungspakete zeigten und diese von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen absolviert werden sollten.
Bei der ersten Station ging es um das Fahren des Feuerwehrfahrzeuges bis 7,49 t in einem Parcours.
Station 2 beschäftigte sich mit dem Rückwärtsfahren eines Gespannes. Feuerwehrfahrzeug plus Anhänger. Hier konnten alle mal wieder das Fahren mit dem Anhänger vorwärts und rückwärts üben.
Station 3 beschäftigte sich mit einer Rettung aus einem angenommenen Schacht, wo ein Gestell gebaut werden musste, von welchem aus theoretisch eine Person aus einem Schacht gerettet werden konnte.
Station 4 war die Rettung einer verletzten Person aus dem Unterholz. Mittels der Seilwinde, der Schleifkorbtrage und einige anderen Hilfsmitteln vom HLF mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einer Gruppenaufgabe diese Aufgabenstellung abarbeiten.

Gegen 12:30 Uhr nahmen wir das Mittagessen am Kyffhäuserheim in Angerstein ein.
Von hier aus mussten alle Fahrzeuge den Bereitstellungsraum für die erste Übung anlaufen.
Die Übung fand im alten Dorf in Nörten-Hardenberg in der neu erworbenen Halle der Gemeinde statt. Angenommene Lage war, dass Kinder in der offiziell nicht zugänglichen Halle gespielt und Feuer entzündet hatten. Es kam zu einer Verpuffung. Insgesamt waren 5 Jugendliche vermisst.
Die Fahrzeuge ELW, HLF, TSF-W Elvese, TSF-W und TLF fuhren die Einsatzstelle an und wurden durch den Einsatzleiter in die Lage und die Fahrzeugaufstellung eingewiesen.
Vom HLF wurden die Angriffsleitungen vorgenommen. Alle Fahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern stellten diese zur Verfügung. Das TSF-W Elvese übernahm für den Erstangriff die Atemschutzdokumentation. Der Einsatzleiter lies die Ortsfeuerwehr Sudershausen zur Einsatzstelle alarmieren, welche den Bereich Atemschutzdokumentation und Dekon der Atemschutzgeräteträger übernehmen sollte.
Das TSF-W stellte weitere Atemschutzgeräteträger.
Das TLF stellte eine Wasserversorgung für eine Riegelstellung oder einen eventuellen Drehleitereinsatz sicher. Ebenfalls wurde der Hochleistungslüfter zum Belüften der Halle von diesem Fahrzeug eingesetzt.
Nach und nach wurden die verletzten Personen aus der Halle gerettet und an einem Verletztensammelplatz betreut.
Nachdem die letzte Person gerettet wurde konnte Übungsende befohlen werden.
Hier nach ging es zur Hauptwache, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen und die Sachen für das Nachtquartier zusammen mit dem Anhänger nach Elvese zu bringen.
Am Grillplatz in Elvese trafen wir wieder alle zusammen, um die Zelte aufzubauen und unsere Schlafplätze herzurichten, bevor wir zum kameradschaftlichen Teil übergehen konnten.
Es gab lecker Abendessen und wir waren bis weit in die Nacht mit Fachsimpeln über alle möglichen Themen beschäftigt.
Am nächsten Morgen und nach einer sehr kalten Nacht bei etwa 6 Grad waren die ersten gegen 06:30 Uhr schon wieder munter. Andere brauchten etwas länger. Gegen 08:00 Uhr gab es für alle ein lecker Frühstück.
Gegen 10:00 Uhr starteten wir mit unserer zweiten und letzten Übung.
Am Steinbruch in Elvese war es zu einem Waldbrand gekommen.
Die Fahrzeuge wurden sowohl aus Elvese direkt, als auch vom Rübenschnellweg in Nörten-Hardenberg abgerufen.
Es galt einen Pendelverkehr und ein Wasserbehälter als Pufferspeicher aufzustellen.
Die Wasserentnahmestelle wurde am Feuerwehrhaus Elvese eingerichtet.
Hier zeigte sich sehr schnell, dass dieser Behälter für solche Einsätze unabdingbar ist.
Eingesetzt wurden daneben noch mehrere C, sowie D Rohre und der neue Wasserrucksack, welcher auf dem TLF verlastet ist.
Gegen 11:30 Uhr war auch diese Übung zu Ende. Wir trafen uns alle noch mal am Grillplatz Elvese, um aufzuräumen, bevor wir unsere Gerätehäuser anfuhren und die letzten Sachen, wie Fahrzeuge waschen oder andere Dinge erledigten.